Henselowsky Boschmann Verlag • Joachim Wittkowski (Hg.) - Hic, haec, hoc. Der Lehrer hat ’nen Stock
Schulgeschichten aus dem Ruhrgebiet

Dateiname:
schulgeschichten_cover.jpg
Größe: 12 x 8 cm
Auflösung: 300 dpi
Dateiformat: jpg
Farbraum: rgb
Dateigröße 336 kb
Buchumschlag herunterladen
Joachim Wittkowski (Hg.)
Hic, haec, hoc. Der Lehrer hat ’nen Stock
Schulgeschichten aus dem Ruhrgebiet

312 Seiten, gebunden,
16,90 €
ISBN 978-3-922750-70-3

• Buch bestellen

Ein ganzes Jahrhundert Schule wird lebendig: Achtunddreißig Autorinnen und Autoren erzählen aus ihrer Schulzeit im Ruhrgebiet. Von den 1900er bis zu den 1990er Geburtsjahrzehnten sind Autoren aller Generationen vertreten. Der älteste von ihnen ist noch im Kaiserreich zur Schule gegangen, der jüngste ist noch Schüler. Alle sind sie dem Schreiben verbunden: als Berufsschriftsteller oder Hobbyautor, als Journalist oder Wissenschaftler, als Lehrer oder Lernender mit ersten Erfahrungen bei der Schülerzeitung. Sie alle erzählen ihre Schulgeschichten, erzählen von der Sextanermütze und dem Abiball, von Ordnung und Chaos, von Freundschaften und Konflikten, vom Kindsein und Erwachsenwerden, vom Krieg und vom Frieden.
Alle Autorinnen und Autoren sind im Ruhrgebiet zur Schule gegangen, der jüngste ist sogar noch Schüler. Insofern ergeben die hier versammelten Geschichten ein - wenn auch nicht repräsentatives - Spektrum der Schule im Ruhrgebiet. Dabei werden die Einflüsse der anhaltenden wirtschaftlichen wie sozialen Wandlungsprozesse auf die Schule biographisch sichtbar. Manches davon ist spezifisch für das Ruhrgebiet, vieles kann unabhängig von der Region betrachtet werden. Vor allem aber wird lesbar, wie verschieden Schule gesehen und erlebt wird. So verschieden sich die Schulgeschichten darstellen, so auffällig sind sich über Generationen hinweg wiederholende Erfahrungen, die die Erinnerung an die Schule negativ oder positiv prägen und manchmal eine lebenslange Bedeutung haben.

Nachwort von Joachim Wittkowski

• Interview mit Joachim Wittkowski
Autor/Autorin
Titel in den Schulgeschichten
Zum Autor/Zur Autorin/Link
Hans Burkardt
Meine Schulzeit im Kaiserreich
geb. 1904; besuchte das Humboldt-Gymnasium in Essen, wo er 1925 das Abitur machte; war Dozent für Musikerziehung und Klavier an der Folkwang-Hochschule in Essen und von 1942 bis 2004 Musikkritiker, zuletzt bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung

Kurt Dörnemann
Ein Dorfschuljunge wird Pennäler

geb. 1913; ging in Witten auf das Realgymnasium, wo er 1931 die Abiturprüfung bestand; war Kulturjournalist u. a. beim Westdeutschen Rundfunk; Schriftsteller, Übersetzer aus dem Französischen; u. a. Schauspiel in Bochum (1963), Nur einmal fällt ein Pistolenschuss (2002), Was für ein Theater (2003), Märchen nicht nur für junge Leute (2004)
Herbert Reinecker
Meine Schulzeit in Hagen in Westfalen
geb. 1914, gest. 2007; war Schüler der Oberrealschule in Hagen, des heutigen Theodor-Heuss-Gymnasiums, an der er 1934 die Abiturprüfung ablegte; Träger des Bundesfilmpreises 1955; Autor zahlreicher Bücher, Drehbuchautor (u. a. für Der Hexer und Neues vom Hexer sowie der TV-Krimiserien Der Kommissar und Derrick); zuletzt u. a. Der Jesus von Stallupönen (2002), Nachtgespräche (2003), Ich schenk dir Sonnenschein (2004), Sagt mir, wohin ich gehe (2004)
Ilse Bintig
Aller Anfang ist schwer
geb. 1924; Besuch der Evangelischen Westschule Hamm, der Jahnschule Herringen und der Oberschule für Mädchen (heute Beisenkamp-Gymnasium Hamm), Abitur 1943; Lehrerin an Grund- und Hauptschulen bis 1984, danach freie Autorin; u. a. Lieber Hanno (1986), Trümmer und Träume (1995); Pusteblume oder wie klaut man einen Opa (2000)
Karl Otto Conrady
Als Gymnasiast in Pimpfenkluft
geb. 1926; Volksschule 1932 bis 1936, Staatliches Gymnasium zu Hamm/Westf. (Gymnasium Hammonense) 1936 bis 1944; Soldat, Kriegsgefangener; Studium (Germanistik, Latein) seit 1947/48, Staatsexamen 1952, Habilitation 1957, seit 1961 ord. Professor für Neuere deutsche Literatur, 1962 bis 1969 in Kiel, von 1969 bis zur Emeritierung 1991 an der Universität zu Köln. Zahlreiche Publikationen, u. a. Goethe. Leben und Werk (1982/1984 u. ö.), (Hg.) Das große deutsche Gedichtbuch (1977), Völkisch-nationale Germanistik in Köln (1990), Der Neue Conrady. Das große deutsche Gedichtbuch von den Anfängen bis zur Gegenwart (2000), Wörtertreiben. Gedichte (2002), Klärungsversuche. Essays zu Literatur und Zeitgeschehen (2005)
Heinrich Missalla
Mein Besuch der Oberschuzle zu Wanne-Eickel
geb. 1926; besuchte die Oberschule für Jungen in Wanne-Eickel (heute Gymnasium Eickel), wo er 1947 in einem Sonderlehrgang für Kriegsteilnehmer das Abitur erwarb; promovierter Theologe und emeritierter Professor; Veröffentlichungen u. a. Gott mit uns. Die deutsche Kriegspredigt 1914 bis 1918 (1968), Wie der Krieg zur Schule Gottes wurde. Hitlers Feldbischof Rarkowski. Eine notwendige Erinnerung (1997), Mit Gott für Führer, Volk und Vaterland. Die Verstrickung der katholischen Seelsorge in Hitlers Krieg (1999)
Hugo Ernst Käufer
Wir marschierten stramm im Quadrat. Wittener Schulepisoden
geb. 1927; besuchte von 1933 bis 1941 die Hüllbergschule und die Erlenschule in Witten-Annen; war Bibliotheksdirektor der Stadtbibliothek Gelsenkirchen; Gründer der Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen und Mitbegründer des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt; Prosaist, Lyriker, Essayist; seit den zusammen mit Paul Karalus publizierten Poems (1952) zahlreiche Bücher, Anthologiebeiträge, Aufsätze, Rezensionen, Herausgeberschaften; zuletzt erschienen u. a. Sieben Gerechte oder Auschwitz der Ort das Tor der Abgrund (2005), Ein Mann ohne Frau ist wie ein Vogel ohne Brille (2006), Zwischenbericht oder als die Worte das Laufen lernten (2007), Wortwörtlich (2007)
Ilse Kibgis
Schule im Zeichen des Krieges
geb. 1928; erwarb den Volksschulabschluss 1941 an der Luther-Schule Gelsenkirchen; Verkäuferin und Autorin; Wo Menschen wohnen (1977), Meine Stadt ist kein Knüller in Reisekatalogen (1984)
Helmut Spiegel
„Haste mal ’n Klatschen Margarine für mich?“
geb. 1932; besuchte bis 1951 das Essener Leibniz-Gymnasium; Redakteur (Neue Ruhr Zeitung, Westdeutsche Allgemeine Zeitung) und Autor: Ich schäbiges Frikadellchen (1993), Das Bollerad muss bollern, der Knicker, der muss rollern (2003), Auf alle meine Pötte setzt Ursula den Deckel (2006)

Roland Harweg
Meine Schulzeit

geb. 1934; besuchte die Moltkeschule in Dortmund, die Volksschule in Gütersloh-Nordhorn, die Städtische Mittelschule Lüdenscheid, das Zeppelin-Gymnasium Lüdenscheid und schließlich das Stadtgymnasium Dortmund, wo er 1955 das Abitur erwarb; Studium des Lateinischen, Griechischen, der allgemeinen und vergleichenden Sprachwissenschaft und orientalischer Sprachen; Dozent für allgemeine und indogermanische Sprachwissenschaft an der Universität Münster (1965-1969), ordentlicher Professor für germanistische Sprachwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum (1969-1999); Autor zahlreicher linguistischer Aufsätze und Bücher, u. a. Pronomina und Textkonstitution (1968), Studien zu Eigennamen (1999), Situation und Text im Drama (2001), (gemeinsam mit Elke Harweg und Peter Canisius) Sekundäre Unbestimmtheit – Studien zu einer universellen Sonderform der Redewiedergabe (2003)
Friedhelm Mikolajczak
Das war’s
alias F. A. Miko: geb. 1934; mittlere Reife an der Hugo-Schultz-Schule in Bochum; Schauspieler, Heilpraktiker; war Mitglied der Schreibwerkstatt "Gruppe 79"; Zentnerweise Halleluja (2001); Beiträge in Anthologien; Bürgerfunk Herne 90,8 Literatur am Abend, Bürgerfunk Radio Bochum 98.5 Literatur in Bochum
Heinz Stein
Knallharte Zeiten
geb. 1934; Einschulung 1941 in die Alte Schule in Gelsenkirchen-Ückendorf, Kinderlandverschickung, danach Volksschule und Realschule in Gelsenkirchen, 1952 mittlere Reife; Großhandelskaufmann, Kostenrechner, Kalkulator, EDV-Leiter; Holzschneider, Bildhauer, Illustrator, Lyriker und Aphoristiker; zuletzt: gehirnschrittmacher (2000), salto mortale der phantasie (2002), blick in den spiegel (2007)
Gerd Kivelitz
Der Hitlergruß
geb. 1935; wurde 1941 in die Heuwegschule in Bochum eingeschult, war 1943 bis 1945 kinderlandverschickt auf der Volksschule in Körlin in Pommern; besuchte von 1946 bis 1955 das Bochumer Kleist-Gymnasium, das er mit dem Abitur verließ; Lehrer; Autor; Von Vätern und Söhnen oder Einmal war sogar der Kaiser dagewesen (1988), Italienische Reisebilder oder Der schwierige Freund (1990), 100 Jahre zwischen Himmel und Erde (1990), (Hg.) Die Rückkehr der drei großen Herren (2000)
Paul Reding
Der Nachrücker. Eine Schulgeschichte
geb. 1939; besuchte nacheinander seit 1946 die Josefschule und die Schule Am Busch in Castrop-Rauxel sowie die Albert-Schweitzer-Realschule in Dortmund; freischaffender Maler und Schriftsteller; Federn fallen leise (1979), Worte ohne Umweg (2002), nordwärts und anderswo (2003)
Karl Kühn
Mensch, du lachst dich kaputt
geb. 1941; besuchte von 1947 bis 1955 die Freiligrathschule in Witten; Werkzeugmacher, Arbeiterdichter, Liedermacher; Beiträge in verschiedenen Anthologien der Arbeiterliteratur
Thomas Althoff
Von einem s-paßigen Friseurbesuch, einem wippenden Schnurrbarthaar und einer Lehrerin, die weniger weiß als alle Kinder
geb. 1943; wurde 1950 in die Hilgenboomschule Gelsenkirchen eingeschult, machte das Abitur 1963 am dortigen Grillo-Gymnasium; Diplom-Ingenieur; Komm, wir schießen Kusselkopp (1999), Beiträge in Anthologien, u. a. Der Boss spielt im Himmel weiter – Fußball-Geschichten aus dem Ruhrgebiet und Sternkes inne Augen – Liebesgeschichten aus dem Ruhrgebiet

Rainer W. Campmann
Fräulein Hoefel

geb. 1944; besuchte von 1951 bis 1955 die Katholische Volksschule Bochum, Eifelstraße, danach eine Realschule und die Höhere Handelsschule; u. a. Stahlarbeiter und Journalist; Autor; u. a. Totes Inventar (1988), Brandfelder (1992)
H. D. Gölzenleuchter
Als ich über den Schulhof flog
geb. 1944; 1950 eingeschult in die Volksschule Dahl, Schulentlassung 1959 aus der Volksschule Bochum an der Hagenstraße; Arbeit u. a. als Gärtner, seit 1971 freiberuflich als Maler, Grafiker, Autor; Gründung der Proletenpresse 1967; seit 1979 Verleger der Edition Wort und Bild; literarische Veröffentlichungen u. a. Immer die anderen (1983), Aus meiner Zettelkiste (1993), Über die Jahre (1998), – … und mal die Sonne bunt – (1998)
Brigitte Werner
Unsichtbare Linie
geb. 1948; ging ab 1954 zur Schule an der Forellstraße in Herne, von 1958 bis 1967 zum Mädchengymnasium in Herne, dem späteren Haranni-Gymnasium; freischaffende Autorin und Kindertheatermacherin; Aus allen Wolken fallen die Magier (1988), Lyrik und Prosa (in Hauptstadt Herne, 2002), Kotzmotz hat ein Hasenherz (2007); Gedichte in Schulbüchern
Friedrich G. Klimmek
Ein Eisbär, ein Lehrer und eine Telefonzelle
geb. 1949; von 1959 bis 1967 Besuch des Städt. Neusprachlichen und Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasiums Wanne-Eickel (heute Gymnasium Eickel); Rechtsanwalt, Autor; Sherlock Holmes und die wahre Geschichte vom gesprenkelten Band (1998), Wie die Fliegen (2003), Schnee von gestern (2004), Der Raben Speise (2004), Des Satans Schatten (2005), Tod mit Moselblick (2006)
Mehr: www.das-kriminalmuseum.de
Heinrich Peuckmann
Der Reiseschüler
geb. 1949; 1956 in die Kamener Falkschule eingeschult, wechselte danach an die Realschule Oberaden und schließlich an das Aufbaugymnasium Unna (heute Ernst-Barlach-Gymnasium), wo er 1968 das Abitur erlangte; Lehrer und Schriftsteller; zuletzt erschienen: Das Lied an den Schmetterlingsquellen. Frauengeschichten aus Asien (2004), Rückkehr nach Shanghai. Liebesroman (2004), Schillers Vermächtnis. Kriminalroman (2006), Der Sommer fällt. Gedichte (2007)
Mehr: www.heinrich-peuckmann.de
Werner Streletz
Der letzte Tag oder Roll over Beethoven
geb. 1949; 1955 eingeschult in die Volksschule an der Prosperstraße, danach Besuch der Realschule Bottrop, Abschluss 1965; Kulturredakteur bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung in Bochum, Schriftsteller (Mitglied im P.E.N.-Club): Lyrik, Prosa, Hörspiel, Theater, Film; u. a. erschienen Martin, sein Vater und die vertraute Stimme (Hörspiel auf CD, 1998), Blues ausser Neemstraße (1999), Vermessen (2000), Pokalkampf (2006)
Mehr: www.wernerstreletz.de
Gerd Riese
„Na ja - steh mal so halb auf“
geb. 1950; Abitur 1971 am Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig, heute Essen; Studium der Politologie, Geschichte und Pädagogik; Sonderschullehrer; Anthologiebeiträge sowie Das Licht am frühen Morgen (2007)
Klaus-Peter Wolf
Der Weg ins Gymnasium
geb. 1954; machte am Grillo-Gymnasium in Gelsenkirchen 1974 das Abitur; Autor zahlreicher Drehbücher (u. a. für Polizeiruf 110 und Tatort) und Bücher seit 1972 (Mein Freund Pinto), zuletzt Der Einzelgänger (2007), Sklaven und Herren (2007)
Mehr: www.klauspeterwolf.de
Thomas Kade
Nur eine Stunde
geb. 1955; besuchte das Pestalozzi-Gymnasium in Herne; Studium der Sozialpädagogik; Kulturpädagoge, Buchhändler, Autor; Landschaft mit Stehgeiger (1987), Eine fremde bewegliche Sache (1994), Die Augen beim Lieben (2002), Fernabfrage (2005), gemeinsam mit Eva von der Dunk StadtLandFluß (1999)

Monika Littau
Paulas Grüße

d. i. Monika Strohmeyer: geb. 1955; ging ab 1962 in die Antoniusschule, Dorsten, dann in die St. Ursula-Realschule und schließlich auf das Gymnasium des Ursulinenklosters in Dorsten; Abitur 1974; 1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium (Deutsch, Erdkunde); nach Tätigkeit in Forschung, Schule, Kultur-/Literaturprojekten und -förderung zuletzt in der Kulturabteilung der Staatskanzlei NRW, nunmehr freie Autorin; Veröffentlichungen u. a. Wo du die Welt von unten sehen kannst (1983), Kulturelle Jugendbildung zwischen Programmatik und Professionalität (1986, gem. m. St. Kolfhaus, W. Swoboda), Trümmerfrauen (1987, gem. mit G. Koch), Nachts fällt mir so viel ein (1989), Paare pur und Plagiate (1992), Himmelhunger – Höllenbrot (2000), Alphabetta in Alphabettanien (2007); 1988 Förderpreis für junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen
Mehr: www.monika-littau.de
Christian Eichler
Penne
geb. 1959; Abitur 1978 am Gymnasium Eickel in Herne; Diplom-Bibliothekar; Journalist (Brüsseler Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung) und Buchautor: Lexikon der Fußballmythen (2000), Kleines Lexikon der Fußballnieten (2002), Fußball-Weltmeisterschaften, Tag für Tag (2005), Deutschland, deine Lieblingsgegner (2006)
Barbara Ester
Die Bildbeschreibung
geb. 1959; ging ab 1966 zur Goethe-Schiller-Schule, danach von 1969 bis 1974 zur Melanchthon-Hauptschule in Wanne-Eickel; Floristin, Autorin; Ruhe sanft in Wanne-Eickel (2002), gemeinsam mit Andrascz Jaromir Weigoni Massaker (2001)
Mehr: home.arcor.de/b.ester
Hartmut Kasper
Schibrowski
geb. 1959; ging auf das Gymnasium Eickel in Herne, wo er das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife 1978 erlangte; promovierter Germanist, Lehrer am Leibniz-Gymnasium Essen, Autor; Das Buch der sinnvollen Natur (1987), (Hg.) Deutsche Helden! (1997), (Hg.) Lexikon der wunderbaren Fahrzeuge (1999), Schule der Autoren (2000), als Wim Vandemaan Totentaucher (2006)
Jörg Uwe Sauer
Mnemosyne versus Lethe. Erinnerungen ans Gymnasium Eickel
geb. 1963; besuchte bis zum Abitur 1983 das Jungengymnasium Wanne-Eickel, das zum Herner Gymnasium Eickel wurde; Schriftsteller; Uniklinik (1999), DasTraumpaar (2001)
Peter Trawny
Unzugänglich. Notizen zur Schulzeit
geb. 1964; hat sein Abitur 1985 in Herne am Gymnasium Eickel gemacht; Promotion und Habilitation in Philosophie; apl. Professor; Die Zeit der Dreieinigkeit. Untersuchungen zur Trinität bei Hegel und Schelling (2002), Heidegger und Hölderlin oder Der Europäische Morgen (2004), Denkbarer Holocaust. Die politische Ethik Hannah Arendts (2005), Sokrates oder Die Geburt der Politischen Philosophie (2007)
Anja Liedtke
Noch mal von vorn
geb. 1966; eingeschult 1972 in die Grundschule Bochum-Dahlhausen, ging zur Erich-Kästner-Gesamtschule in Bochum, wo sie 1986 ihr Abitur machte; promovierte Linguistin, Schriftstellerin; neben Anthologiebeiträgen Grün. Gelb. Rot. (2000)
Hatice Aksoy-Woinek
„… das Kind vor mir und das Kind in mir“
geb. 1968; Grundschulbesuch seit 1974/75 in Recklinghausen, Bochum, Herne; Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium Herne 1988; Studium in Köln; Lehrerin für Deutsch und Philosophie an der Gesamtschule Wanne-Eickel in Herne; Autorin von Hörspielen, Essays, pädagogischen und philosophischen Aufsätzen

Jan Demuth
Eins vor dem Ei, zwei hinter dem Ei

geb. 1970; ist vom Graf-Engelbert-Gymnasium in Bochum 1989 mit dem Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife abgegangen; Übersetzer, Dramatiker und Dramaturg; Die Maden und andere Stücke (2003), außerdem Beiträge in Theater im Revier und neues forum
Claudia e. Kraszkiewicz
Solche und solche
geb. 1970; Einschulung in die Grundschule 1976, Besuch des Heisenberg-Gymnasiums Dortmund 1980 bis 1989; Doktorandin an der Ruhr-Universität Bochum; Übersetzerin, Autorin; seit 1994 redaktionelle Mitarbeit bei der Studentenzeitschrift Unicum; Beiträge in Unicum, in der Lyrikzeitschrift Das Gedicht und in Anthologien, u. a. im Celan-Übersetzungsprojekt Irish (2) und in Kinder, Kinder: Gedichte zur Kindheit (2007)
Nadine Dönecke
Schule - ein Mikrokosmos
geb. 1981; 1987 eingeschult, besuchte das Albert-Martmöller-Gymnasium in Witten bis zum Abitur 2000; Hebamme, Autorin; all tag. all nacht (1999)
Jan Scheper
Königskinder
geb. 1981; gehört dem Abiturjahrgang 2001 am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Marl an; Student der Germanistik und Komparatistik an der Ruhr-Universität Bochum; Beiträge und Gedichte in der Universitätszeitschrift Magalit, der Seminarboschüre Der Krimi im Ruhrgebiet und in Sokrates. Die freie Zeitschrift für Philosophie
Alexander Krusch
„Kein Herz für … Schule“
geb. 1991; besucht das Städtische Gymnasium Selm; Artikel in der Selmer Bach Zeitung und Redaktion dieser Schülerzeitung
Joachim Wittkowski
Nachwort
geb. 1959; promovierter Germanist, Lehrer am Städtischen Gymnasium Selm, Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität Bochum; Lyrik in der Presse. Eine Unteruchung der Kritik an Wolf Biermann, Erich Fried und Ulla Hahn (1991), (Hg.) Lesarten Herne. 14 Autorenportraits (2001), (Hg.) Die Spur der Maus. Fabeln von Horaz bis Thurber (2005), (Hg.) Umdrucke. Schulgeschichten aus dem Ruhrgebiet (2006)