Verlag Henselowsky Boschmann  · Michael Zabka · Da blubbern die Hormone
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Michael Zabka Michael Zabka
Da blubbern die Hormone
Groß werden im Ruhrgebiet der 70er Jahre
Roman

Ruhrgebiet de luxe
96 Seiten · gebunden · Lesebändchen
Titelzeichnung von Heiko Sakurai
ISBN 978-3-942094-79-5 · 9,90 Euro

Pubertät – da müssen wir durch. Alle. Es ist eine spannende Zeit. „Da blubbern die Hormone“ erzählt vom Heranwachsen eines Jungen im Ruhrgebiet  der 70er und frühen 80er Jahre. Als Fußballspielen plötzlich langweilig wurde und „Klimbim“ interessant. Als Jungs die Mädchen im Bus und auf dem Schulhof mit anderen Augen anzusehen begannen und neugierig auf Filme ab 18 wurden. Als sie „Praline“ und „St. Pauli Nachrichten“ entdeckten und in der Stadtbücherei nach erotischer Literatur suchten. Ganz bestimmt war früher nicht alles besser – es war nur anders. Die Musik zum Beispiel. Oder der Schulunterricht. Auch darum geht es in diesem Buch. Und um Eltern, die ihren Sohn mit Humor, Verständnis und viel Liebe begleitet haben.

„Wir waren ständig auf der Suche nach Nacktem oder zumindest Halbnacktem. Deshalb fanden wir auch plötzlich die Otto- und Neckermann-Kataloge durchaus lesenswert.“
Buchpremiere: 19. September 2018 (Mittwoch), 20.00 Uhr, Lesecafé der Stadtbücherei Gladbeck, Friedrich-Ebert-Straße 8, Gladbeck. Eintritt 5 Euro. Eintrittskarten gibt es in der Stadtbücherei. Info und Reservierung: Tel. 02043 992658

Lesung: 21. September 2018 (Freitag), 19.00 Uhr, Buchhandlung Polberg, Kaiser-Wilhelm-Platz 6, Essen-Steele, Eintritt 7,50 Euro. Bitte reservieren Sie frühzeitig in der Buchhandlung Polberg oder telefonisch unter 0201 856910

Lesung: 22. November 2018 (Donnerstag), 19.30 Uhr,  Buchhandlung Lesezeichen, Emscherstraße 213, Hamborn. Emscherstraße 213, Duisburg-Hamborn. *ausverkauft*

Lesung: 20. Dezember 2018 (Donnerstag) 19.30 Uhr, Lotto Seel, Baroper Marktplatz 3, Dortmund-Barop. Eintritt 8 Euro. Bitte reservieren Sie frühzeitig bei Lotto Seel oder telefonisch unter 0231 94170530
Michael Zabka
Foto: Bernd Schälte
Michael Zabka
Jahrgang 1963. Abitur in Gladbeck, Studium der Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Pädagogik in Essen. Nach dem Volontariat im Ruhrgebiet Redakteur und Redaktionsleiter bei Tageszeitungen in Baden-Württemberg und Niedersachsen. Seit 2014 Redakteur im Referat „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ des Landtags Nordrhein-Westfalen.

Viele glauben ja, irgendwann einmal ihre Lebensgeschichte erzählen zu müssen. Dumm nur, dass sich niemand dafür interessiert, wo Oma früher die Milch geholt hat. Bevor ich anfing zu schreiben, sprach ich mit Freunden und Bekannten über meine Idee. Die Resonanz war verhalten. Uwe zum Beispiel, ein Pastor, war skeptisch. „Es gibt Bücher“, sagte er, „auf die die Welt nicht wartet.“ Womit er recht hat. Ich fürchte, er meinte meines. „Eis am Stiel“, Teil 37. Trotzdem setzte ich mich an den Rechner. Als die ersten Kapitel fertig waren, mailte ich sie meinem Bruder Christian, der den Erguss später in Gänze lesen und verbessern sollte. Ihm passte mein Stil nicht – zu journalistisch, zu berichtend: „Da muss man jeden Satz umschreiben.“ Er lag nicht falsch. Ich überarbeitete den Text und las ihn zu später Stunde, stolz und nicht mehr ganz nüchtern, einigen Frauen meines Vertrauens vor. Tina, Dagmar, Kerstin und Brigitte machten mir Mut. Ihnen gefiel, was ich geschrieben hatte. Also machte ich weiter.
Nicht alle, über die ich schreibe, kommen gut weg. Ich vermute, dass auch sie liebenswerte Seiten hatten. Es gelang ihnen aber, diese vor mir zu verbergen. Daher habe ich vorsichtshalber (fast) alle Namen geändert.
Wer erotisch anregende Lektüre erwartet hat, dürfte enttäuscht sein. Aber alle anderen, die heute zwischen 50 und 60 sind, werden sich vielleicht an das eine oder andere Detail erinnern. Und wer jünger oder älter oder gar eine Frau ist, bekommt vielleicht eine Ahnung, warum Männer zwischen 50 und 60 Ingrid Steeger mögen. Ich würde mich freuen ...